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Sanierung Waldschwimmbad Zimmeregg

Der Luzerner Stadtrat will das Waldschwimmbad Zimmeregg sanieren. Ziel ist eine attraktive Familienbadi, die auch Oasen der Ruhe und Erholung bietet und den ursprünglichen Charakter behält. Für die Gesamtsanierung beantragt der Stadtrat beim Grossen Stadtrat einen Sonderkredit von 14,875 Mio. Franken. Die Volksabstimmung findet voraussichtlich am 26. September 2021 statt. Läuft alles nach Plan, kann das «neue» Waldschwimmbad Zimmeregg im Frühling 2024 eröffnet werden.

Das Waldschwimmbad Zimmeregg ist seit mehr als 50 Jahren ein beliebter Treffpunkt für Luzer­nerinnen, Luzerner und Gäste. Die Infrastruktur der Badeanlage ist aber in einem schlechten baulichen Zustand. Undichte Becken und die Schadstoffbelastung im Farbanstrich der Becken haben für Schlagzeilen gesorgt. Die dringendsten Sanierungen wurden im Winter 2014/2015  durchgeführt. Jetzt will der Stadtrat das Waldschwimmbad Zimmeregg grundlegend sanieren. Ziel ist, den ursprünglichen Charakter zu bewahrten. Dem Bauprojekt liegt der Kerngedanke zugrunde, eine Balance zwischen einer attrakti­ven Familienbadi mit Spiel- und Verweilmöglichkeiten und einer Oase der Ruhe und Erholung zu finden.

Um den Badebetrieb langfristig zu sichern, sollen die Becken mit Edelstahl ausgekleidet werden. Da das 50-Meter-Schwimmbecken sehr aufwändig und teuer im Betrieb ist und vergleichsweise wenig genutzt wird, wird es zu einem 25-Meter-Schwimmbecken verkleinert. Dadurch kann der Frischwasserverbrauch massiv reduziert werden. Der Sprungturm wird mit einer 5-Meter-Plattform ergänzt. Die meisten Rutschen werden weiterverwendet. Zudem wird eine neue über 80 Meter lange Rutsche erstellt. Das Kinderplanschbecken wird ersetzt und mit neuen Wasserspie­len ausgestattet. Der Kinderspielplatz wird erneuert und künftig auch ausserhalb der Hauptsaison zugänglich sein.

Medienmitteilung der Stadt Luzern

Bericht im Zentralplus

Bericht in der Luzerner Zeitung

Quartierverein nimmt Busbetrieb selbst in die Hand

Das Thema ÖV-Erschliessung der Heiterweid nehmen wir vom Quartierverein durchaus ernst. Und auch wenn wir vieles tun und unkompliziert anpacken, ginge ein Busbetrieb unter Regie des QV wohl etwas zu weit. Kurz: wir haben uns einen Aprilscherz erlaubt! Kein Aprilscherz ist übrigens die Idee eines Schräglifts – diese kann man auf der Plattform Dialog Luzern diskutieren.

Nach langen und erfolglosen Gesprächen, nach zahlreichen vergeblichen Abklärungen über die Machbarkeit einer Buslinie ins Quartier Heiterweid mit negativem Bescheid seitens Stadt und VBL hat der Quartierverein Reussbühl nun selbst die Initiative übernommen: Der QV wird den Quartierbus selbst betreiben.

Der Quartierverein möchte dieses freudige Ereignis gerne mit den Bewohner*innen von Reussbühl feiern. Da aktuell bekanntlich keine Veranstaltungen möglich sind, lädt er deshalb zu einem virtuellen Apéro am Donnerstag, 1. April um 18 Uhr ein. Der Link findet sich am Schluss des Beitrags.

Ende 2020 kam wieder einmal ernüchternde Post für die Bewohner des Quartiers Heiterweid: Abklärungen zur Machbarkeit einer Weiterführung der Buslinie 42 bis zur Heiterweid waren erfolglos. Auch für den Präsidenten des Quartiervereins Reussbühl, Fabrizio Laneve, war das eine Enttäuschung: „Am Schluss blieb eine vage Option auf eine Schrägliftverbindung von der Lindenstrasse zur Heiterweid. Aber wir wissen nicht, ob diese je einmal realisiert werden wird.“ Im Vorstand des Quartiervereins kam dann die zündende Idee: Warum betreiben wir die Linie nicht selber? Abklärungen zeigten dann, dass dies möglich und machbar ist. „Wir haben schon mehrere Freiwillige, die sich gemeldet haben und die ein Busbillet haben,“ erklärt Laneve. Wir wollen eine neue Linie betreiben, die einen Rundkurs durchs Quartier mit Anschluss an die Linie 2 in der Frohburg hat. Die neue Linie wird somit von der Frohburg über Ruopigen zur Eichenstrasse und dann weiter zur Heiterweid fahren, von dort die Obermättlistrasse hinunter und via Staffelnschulhaus zur Frohburg. „Wir rechnen damit, dass wir somit einen Halbstundentakt einhalten können.“

Auch über ein geeignetes Fahrzeug verfügen die Macher bereits: Anlässlich der Spielplatzeröffnung Heiterweid wurde ein Bus dem Quartierverein gewidmet. „Wir haben sehr positive Signale erhalten, dass wir diesen Bus dauerhaft ausleihen können“, berichtet Laneve. Finanziert wird dieses Engagement durch die Einsparungen gegenüber der heutigen Linienführung. Und da die Busfahrer des Quartiervereins ehrenamtlich arbeiten, geht die Rechnung für beide Seiten auf.

Bleibt schliesslich die Frage nach der Sicherheit und Versicherung. Laneve winkt ab und versichert, dass er als Versicherungsprofi auch dafür eine gute Lösung gefunden hat.

 

Zoom-Meeting beitreten
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Dialog Luzern und der QV Reussbühl

Die Stadt Luzern lanciert die Internet-Plattform Dialog Luzern. Sie ist ab heute unter www.dialogluzern.ch online. Und von Anfang an dabei ist der Quartierverein Reussbühl!

Die neue Partizipationsplattform soll sich mit der Zeit zu einer vielfältigen und beliebten Partizipationsplattform der Stadt Luzern und ihrer Nachbargemeinden weiterentwickeln. Dialog Luzern bietet den vielen aktiven Organisationen in und um Luzern die ideale Bühne, um sich noch besser mit den Einwohnerinnen und Einwohnern auszutauschen und zu vernetzen sowie deren Engagement zu fördern. Ideen und Inputs sollen auf Dialog Luzern gehört, diskutiert und weiterentwickelt werden. Dieses Vorhaben stiess beim Vorstand des QV Reussbühl auf offene Ohren:

Im letzten Sommer befasste sich der Vorstand des QV Reussbühl mit der Zukunft des Vereins. Ein Element tauchte immer wieder auf: Wir möchten die Mitglieder stärker in die Quartierentwicklung einbeziehen. Deshalb stiess das Angebot der Stadt Luzern, bei der Entwicklung einer interaktiven Plattform auch für Quartieranliegen mitzumachen, auf unser Interesse. Und seit dem 12. März nutzt nun der Quartierverein Reussbühl die neue Plattform „Dialog Luzern“. Die Plattform erlaubt es zum Beispiel Verbesserungsvorschläge einzureichen. Diese können dann auf der Plattform diskutiert und bewertet werden. Wir starten mit einem Vorschlag, das Heiterweidquartier via Schräglift zur Bushaltestelle Schiff besser an des ÖV-Netz anzuschliessen. 

Die Nachbarschaftshilfe organisieren wir neu ebenfalls über Dialog Luzern: Wer Unterstützung anbieten will, z.B. Hilfe beim Einkaufen, kann dies anmelden. Die Gesuche um Unterstützung behandeln wir diskret, so dass nur der Vorstand diese sehen kann. Dafür muss man eine kleine Umfrage ausfüllen. Im Hintergrund bringt der Vorstand die Angebote und die Bedürfnisse zusammen und organisiert den Kontakt. Als Vorlage haben wir gerade einen Aufruf zur Spende von Spielsachen gestartet. Bei unseren Aktivitäten im Bereich Integration haben wir einen entsprechenden Bedarf bei einigen Familien festgestellt. Wer hat also noch pädagogisch wertvolle Spielsachen im Keller? Bitte unkompliziert in der Rubrik Nachbarschaftshilfe melden… Man kann sich auch für die Mithilfe im Quartiergarten über die Plattform melden. Und schliesslich wird auch der Veranstaltungskalender interaktiv. Wir danken der Stadt herzlich für die Bereitstellung einer solch innovativen Plattform. Und wir freuen uns auf eine aktive Beteiligung!

Und hier geht es direkt auf die Unterseite des QV Reussbühl auf Dialog Luzern.

Vereinsleben unter Corona

Unser Quartierleben war von den Massnahmen gegen das Coronavirus massiv betroffen. Die geplanten Feste und Anlässe konnten allesamt nicht durchgeführt werden. Wir haben nach Rücksprache mit der Stadt Luzern auch die Mitgliederversammlung 2020 abgesagt und werden sie nächstes Jahr mit der MV 2021 nachholen.

Doch auch ohne unsere Anlässe war der Quartierverein aktiv. Es war absolut beeindruckend, welche Hilfsbereitschaft und Solidarität in dieser schwierigen Zeit gezeigt wurden. Der Quartierverein organisierte innert kürzester Zeit eine Nachbarschaftshilfe. Es meldeten sich rund 60 Helferinnen und Helfer, die gegen 35 Personen oder Haushalte unterstützten. Der absolute Höhepunkt war die gemeinsame Aktion vor Ostern mit Carlos und Belen vom Restaurant Don Carlos, die allen Reussbühler*innen über 65 Jahren eine Gratis-Pizza offerierten, die von den Helfer*innen des QVR verteilt wurden. Die Aktion sorgte für viel Freude bei den Senior*innen, die in zahlreichen Dankesschreiben zum Ausdruck kam. So rückte das Quartier in der schwierigen Zeit stärker zusammen. Der Quartierverein hat vor, das Thema Nachbarschaftshilfe auch in Zukunft weiter zu verfolgen. 

Auch nach dem Sommer ging es mit Absagen weiter: So wurde das für den 5. September geplante Eröffnungsfest des Schulhauses Staffeln auf nächstes Jahr verschoben. Die Reussbühler Kinder füllen aber seit Schulbeginn das schöne und moderne Schulhaus mit Leben.

Update vom 28. Oktober:

Schön wäre es gewesen! Wir hatten für den Herbst wieder Veranstaltungen geplant, doch müssen wir leider auch diese absagen oder verschieben. Als erstes mussten wir schweren Herzens den Abendtisch am 22. Oktober absagen. Und dann blieb uns auch für die am 10. November geplante Besichtigung der HSLU Design&Kunst nichts anderes übrig, als sie auf nächstes Jahr zu verschieben. Angesichts der grossen Nachfrage für beide Veranstaltungen hoffen wir sehr darauf, sie in einem entsprechenden Rahmen und unbeschwert im 2021 nachzuholen.

Und nach all den Absagen wird der Quartierverein am 22. Oktober wieder einen Abendtisch durchführen: Wir offerieren kurdisch-türkische Küche im Christlichen Zentrum Zollhaus. Damit das möglich ist und sich alle sicher fühlen können, haben wir ein Schutzkonzept entwickelt, das unter anderem eine Voranmeldung vorsieht. Und am 10. November planen wir eine Besichtigung der HSLU Design&Kunst in der Viscosistadt. Auch hier ist eine Anmeldung erforderlich. Auch Wenigstens der Quartiertreff in der Bibliothek wird wieder aufgenommen.

Damit wollten wir ein wenig Normalität in unseren Quartieralltag bringen und das Quartierleben – unter allen Vorsichtsmassnahmen – wieder aktivieren. Dann darin sehen wir einen wichtigen Teil unserer Aufgabe!

Wir freuen uns auf interessante Begegnungen

Der Vorstand des Quartiervereins Reussbühl

Reussbühl hilft! – und wie!

Das Osterwochenende war vermutlich der Höhepunkt der Reussbühler Nachbarschaftshilfe: Mit dem vom Don Carlos offerierten und mit den Helfer*innen des Quartiervereins Reussbühl durchgeführten Aktion „Reussbühl isst Pizza“ wurde ein wunderschönes Zeichen der Solidarität und Nachbarschaftshilfe unter dem Motto „Gemeinsam statt einsam“ gesetzt. Reussbühl hilft! – und wie! weiterlesen

Reussbühl hilft! Reussbühl isst Pizza!

Das Team Don Carlos und der Quartierverein Reussbühl wollen in dieser anspruchsvollen Zeit helfen. Aus diesem Grund haben Belen und Carlos folgende Initiative ergriffen, welche wir seitens QV Reussbühl von Herzen unterstützen.

Am Samstag, 11. April 2020 wird an die ältere Bevölkerung (65+) von Reussbühl pro Person eine gratis Pizza offeriert. Reussbühl hilft! Reussbühl isst Pizza! weiterlesen

«Solidarität City Luzern»

Zuerst noch etwas in eigener Sache: Wir werden öfters ungläubig gefragt, was die Nachbarschaftshilfe kostet. Wir sind gar nicht auf die Idee gekommen, dazu etwas im Voraus zu sagen. Weil es für uns selbstverständlich ist: Natürlich ist unser Engagement kostenlos. Dafür danken wir auch den freiwilligen Helfer*innen. Und wir versprechen ein Helferessen als Dankeschön, wenn das wieder möglich ist.

Es werden ständig neue Angebote geschaffen, auch für KMUs. Wir empfehlen, dies Aktivitäten zu unterstützen:

Wir sind Luzern

Das Konzept von Wir sind Luzern sieht vor, dass man heute Gutscheine von Luzerner Läden und Restaurants kaufen, die eingelöst werden können, wenn die Betriebe wieder geöffnet sind. So kann man über die schwierige Phase der Schliessung hinweg helfen.

«Solidarität City Luzern»

Die City Vereinigung Luzern hat die Plattform «Solidarität City Luzern» (https://support.city-luzern.ch) eingerichtet. Sie kann von Geschäftsmitgliedern (Detailhandel, Restaurants, Dienstleistungen usw.) kostenlos genutzt werden. Anmelden können sich interessierte Geschäfte mit diesem Link: https://www.city-luzern.ch/solidaritaet.

Aktuell sind aus Reussbühl das Don Carlos und Emma’s  Bäckerei (mit Filiale Staldenhöhe) auf der Plattform vertreten.

Die Migros bietet zusammen mit Pro Senectute einen kostenlosen Heimlieferservice für Lebensmittel für Risikogruppen an. Gesucht werden hier Personen aus der Nicht-Risikogruppe sich als Bringer über die Amigos-App zu registrieren (https://migros.group/uqi).

Challenge zur Tandem-Hilfe

Bei unserer kleinen Challenge für Tandem-Illustrationen zeigen wir euch heute den Beitrag von Janina Ebnöther von der Werbeagentur Redchili. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Beitrag!

Tandem redchili

Aktion Nachbarschaftshilfe läuft

Unsere Aktion „Reussbühl hilft! Aber sicher!“ ist sehr erfolgreich angelaufen. Stand heute, 24. März: es haben sich 49 Helfer*innen gemeldet, bereits 20 Unterstützungen wurden vermittelt. Seit dem Aufruf des Stadtrats von heute, dass Ü-65 wirklich zu Hause bleiben sollen, haben sich Personen gemeldet, die bisher die Einkäufe noch selbst erledigt haben. Und die Rückmeldungen der Reussbühler*innen ist sehr ermutigend. Der Einsatz der Helfer*innen wird enorm geschätzt.

Wir erwarten eine weitere Zunahme der Hilfegesuche und benötigen entsprechend auch noch mehr Helfer*innen. Hier stehts, wies geht. Wir stehen in Kontakt mit der Stadt und anderen Organisationen (Spitex, Vicino), so dass wir uns gegenseitig aushelfen können, wenn die Nachfrage zunimmt.

Noch ein Hinweis: auf dem in alle Haushalte verteilten Infoflyer ist die Telefonnummer von Werni falsch angegeben. Auf der Homepage ist sie aktualisiert. Man darf sich also auch bei Werni melden!

Wir haben dazu aufgerufen, die Illustration zur Tandem-Hilfe professionell zu gestalten. Und tatsächlich haben wir bereits zwei Vorschläge erhalten, die wir hier gerne mit euch teilen wollen:

Fabrizio schreibt auf LinkedIn: „Heute habe ich die erste wunderschöne Arbeit betreffend der Tandem Hilfe erhalten. Ich danke von ganzem Herzen Robert Fritze und seinem Team! Haltet euch bitte an die Tandem-Regeln so schützen wir uns alle noch besser.“

Tandem Hilfe Copy 2

Der zweite Vorschlag von Janina Ebnöther folgt morgen…

Reussbühl dankt!

Wir danken ganz herzlich für die enorme Hilfsbereitschaft, die wir schon in den ersten Tagen unserer Aktion „Reussbühl hilft! aber sicher!“ erfahren haben. Am Freitag war die Info in den Briefkästen, am Sonntagabend zählen wir bereits 40 Helfer*innen! Das ist sensationell! Wir haben mittlerweile 8 Anfragen für Unterstützung erfolgreich vermitteln können. Und wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen von Menschen erhalten, die sich für das Angebot bedankt haben, es zumindest aber im Moment noch nicht in Anspruch nehmen müssen.

Genau so hatten wir vom Quartierverein uns das auch vorgestellt. Wir wollen das Gefühl vermitteln, dass wir in Reussbühl von der Gemeinschaft getragen und gehalten werden. Niemand wird fallengelassen, niemand muss einsam sein – trotz eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit. Und damit wollen wir ein Zeichen setzen und Ängste abbauen. Denn wir sind überzeugt, dass dies einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leistet.

Wir hören oft, eine Krise sei auch eine Chance. Sie ist es, wenn wir die Krise zum Anlass nehmen, Positives zu bewirken. Die gelebte Solidarität schlummerte schon, doch durch die akute Krise wurde sie geweckt. Wer erinnert sich daran, dass der Quartierverein gleich zu Beginn seiner Gründung (etwa vor 12-13 Jahren) eine Aktion im Bereich Nachbarschaftshilfe plante? Wir haben einiges unternommen, um Angebote (Zeit schenken) und Bedarf (Zeit in Anspruch nehmen) zu schaffen. Man fand die Aktion allgemein ganz gut, aber die Zeit war offenbar noch nicht reif. Und heute stösst diese Idee der gelebten Solidarität auf fruchtbaren Boden.

Wir nehmen weiterhin Hilfeangebote und Unterstützungswünsche entgegen und vermitteln die ersteren an die zweiten (mehr dazu auf der Homepage). Es dürfen sich auch Familien, Alleinerziehende, HomeOffice-Worker und alle anderen melden, die Unterstützung gebrauchen können. Dafür sind wir ja da!

Der Quartierverein wünscht allen einen guten Wochenstart. Und bleiben Sie zuversichtlich. Tun Sie sich was Gutes! Bliiibed gsund!

Reussbühl hilft! – aber sicher!

Helfen ist super – aber nur, wenn dabei die Helfer*innen und die zu Unterstützenden auch sicher sind. Wir wollen verhindern, dass durch die Nachbarschaftshilfe die Massnahmen des Bundes zum Stopp der Pandemie unterlaufen werden.

Wir haben mit Unterstützung von Vicino Luzern und den Luzerner Sicherheitsbehörden ein Merkblatt zusammengestellt. Das Merkblatt darf kopiert, geändert und frei genutzt werden.

Bitte beachten (Weisung des Kantonsarztes):

Durch Freiwilligeneinsätze sollte nach Möglichkeit nicht zusätzlicher «Verkehr» generiert werden.
-> Das heisst: Für andere einkaufen gehen, wenn man sowieso einkaufen geht.
Durch Freiwilligeneinsätze sollten nach Möglichkeit nicht mehrfache Kontakte entstehen.
-> Das heisst: Ein/e Freiwillige/r sollte nur einer Person helfen, nicht «kuriermässig» mehreren nacheinander. Es sollten also nur «Tandems» gebildet werden.

Dieses Tandem-Prinzip illustriert der Luzerner Sicherheitschef so (danke für die Skizze – sie darf auch von jemandem professionell umgesetzt werden):

Tandem-Hilfe