Am Samstag 19. August 2023 findet unser traditionelles Quartierfest beim Schulhaus Staffeln statt.
Ab 17 Uhr gibt es den Apéro und den Plauschparcours. Freut euch auf die anschliessenden Grilladen und Pasta mit Sugo sowie das reichhaltige Kuchenbuffet!
Wir freuen uns, einen gemütlichen Sommerabend mit euch zusammen zu verbringen.
Die 15. Mitgliederversammlung des Quartiervereins Reussbühl fand am 25. März 2023 im Restaurant Philipp Neri statt. Anwesend waren 121 Mitglieder, 4 Gäste und 14 Kinder.
Neu war an dieser MV, dass es ein Betreuungsangebot für Kinder gab, was wiederum mehr Familien die Teilnahme an der MV ermöglichte. Dafür geht ein herzliches Dankeschön an Janine Jost und ihre Helfer*innen, die dies ermöglichten! Auch an die Küche und das Team vom Philipp Neri ging ein herzlicher Applaus für das feine Essen und den speditiven Service.
An der 15. MV wurden der Jahresbericht präsentiert, die Rechnung und das Budget abgenommen, der Vorstand und neue Revisoren gewählt, das Jahresprogramm genehmigt. Den Abschluss machte als Vertreterin des Stadtrates die Baudirektorin Manuela Jost, die über den Stand der Arbeiten im Waldschwimmbad Zimmeregg berichtete (den Termin vom 1.7.23 für die Eröffnung der frei zugänglichen Spielwiese vormerken), die voraussichtlich im Mai 2024 abgeschlossen sein werden. Sie informierte über den Stand der Planung Reussbühl mit einem spannenden Einblick in die laufende Projektarbeit im Bereich Shedhalle, die zu einem attraktiven öffentlichen Zentrum umgebaut werden soll. Auch wurde über den Vorschlag einer Begegnungszone im Bereich Helgengüetlistrasse informiert, für den noch Unterschriften aus dem Quartier gesammelt werden.
Aber die 15. MV stand ganz im Zeichen des Abschieds: Zunächst wurde Maria Flückiger als langjährige Kassierin verabschiedet, dann die beiden abtretenden Revisoren David von Flüe und André Zimmermann. Es kam der Moment, da auch der Präsident Fabrizio Laneve verabschiedet wurde. Er gab nach rund 20 Jahren Engagement für den Quartierverein (zuvor als Präsident des QV Reussbühl Dorf und ab 2009 des QV Reussbühl) seinen Rücktritt. Fabrizio hat den Quartierverein massgeblich und nachhaltig geprägt. Mit seiner menschenfreundlichen, gewinnenden Art hat er im Vorstand, im Verein und im ganzen Ortsteil für eine positive Stimmung und ein Gefühl des Miteinanders gesorgt.
Auf Fabrizios Initiative gehen viele Highlights der ersten 14 Jahre des QVR zurück: angefangen bei der Fusion der bisherigen Quartiervereine 2008 und der Gründung des QV Reussbühl, die Zukunftswerkstatt zur Quartierentwicklung, der Einsatz für den Masterplan Seetalplatz, die Rettung der Bibliothek Ruopigen, die Schaffung einer einheitlichen Zone für den ÖV, die Einführung eines Ortsbusses, die Gestaltung des Reusszopf mit Spielplatz und Buvette, die Mitwirkung bei der Planung des Schulhauses Staffeln, der Quartiergarten, die spontanen Einsätze während Covid 19, für die ukrainischen Flüchtlinge und viele neue Formate für Anlässe. Fabrizio hat es verstanden, immer wieder Menschen für seine Ideen zu begeistern und sie im Team umgesetzt.
Fabrizio war das Gesicht des Quartiervereins, ja von ganz Reussbühl. Bei „der Stadt“, wie wir in Reussbühl sagen (also bei den städtischen Behörden, dem Stadtrat, den Mitarbeitenden der Stadtverwaltung) war er die Ansprechperson für alle Fragen, die Reussbühl betrafen. Bei der Rettung der Bibliothek Ruopigen haben Fabrizio und der QVR damals Zähne gezeigt und sich als referendumsfähig erwiesen, sonst war das Verhältnis konstruktiv und freundlich, wie auch Boris Pulfer von der Quartierarbeit in seinem Beitrag bestätigte.
Fabrizio Laneves Engagement wurde mit der Ernennung zum Ehrenmitglied und einer Standing Ovation gewürdigt. Fabrizio, auch an dieser Stelle danken wir dir von Herzen für dein Engagement und deine Menschlichkeit.
Der Vorstand hat beschlossen, dass kein Nachfolger für Fabrizio Laneve als Präsident nominiert wird. Mit einer Statutenänderung wurde der Übergang zu einem nicht-präsidialen System geschafft. Künftig werden die Vorstandsmitglieder in Corpore für die Geschicke des Quartiervereins zuständig sein. Die Ressorts und Verantwortlichkeiten werden verteilt. Der Vorstand fand es zeitgemäss, mit einer hierarchiefreien Struktur in die Zukunft zu gehen.
Man erreicht uns am besten via E-Mail unter info@qv-reussbuehl.ch. Die Mails werden verteilt bearbeitet. Ansprechbar ist der Vorstand an jedem Anlass. Unsere Postadresse lautet: Quartierverein Reussbühl, 6015 Luzern.
Leider muss wegen COVID-19 auch unser traditioneller Neujahrsapéro 2021 ausfallen. Der Präsident des Quartiervereins Reussbühl richtet sich mit dieser Grussbotschaft an unsere Mitglieder:
Da weiterhin keine Veranstaltungen möglich sind, haben wenige Mitglieder des Vorstands die Bepflanzung des Quartiergartens am Samstag, 16. Mai im kleinen Kreis vorgenommen. Wir hoffen auf gutes Gartenwetter, damit die Pflanzen gut gedeihen und geerntet werden können, wenn sie reif sind.
Letzteres scheint uns selbstverständlich. Aber wir stellen leider immer wieder fest, dass ohne Sinn und Verstand „geerntet“ wird. Konkret bedeutet das, dass Pflanzen beschädigt oder zerstört werden, dass unreifes oder noch viel zu kleines Gemüse ausgerissen wird. Nur zwei Tage nach der Bepflanzung mussten wir feststellen, dass ein Schnittlauch einfach ausgerissen oder ausgegraben wurde. Müssen wir ausdrücklich sagen, dass das so nicht gedacht ist?
Der Quartiergarten soll allen Freude machen, zum Verweilen einladen, zum Mitwirken und Mithelfen anregen – und dann dürfen die Früchte der Arbeit auch genossen werden.
Wer sich also an der Pflege (vor allem Giessen) beteiligen will, kann sich gerne bei uns melden (quartiergarten@qv-reussbuehl.ch).
Für alle anderen gilt: anschauen erlaubt! Und wer sieht, dass jemand ohne Sinn und Verstand sich an den Beeten zu schaffen macht, bitte melden.
Für die Helferinnen und Helfer haben wir ein Merkblattverfasst, das auch in der Materialbox zu finden ist.
Unsere Aktion Ostern – malen & basteln ist angelaufen, und es sind schon einige Kunstwerke eingeschickt worden, die wir in unserer Galerie veröffentlichen. Alle Kinder aus Reussbühl können sich bis am 26. April 2020 beteiligen und ein Bild ihres Kunstwerks an uns schicken. Malen und Basteln zu Ostern weiterlesen →
Reussbühl isst Pizza – so lautet das gemeinsame Hilfsangebot von Don Carlos und Quartierverein Reussbühl. Wir wollen Carlos‘ Idee unterstützen, möglichst viele Ü65 in Reussbühl mit einer Gratispizza zu beliefern. Dazu brauchen wir aber Helferinnen und Helfer. Für unsere ständige Aktion Reussbühl hilft! suchen wir auch laufend weitere Helfer*innen, damit wir schnell auf Anfragen zur Unterstützung reagieren können. Deshalb hier der Aufruf für Helferinnen und Helfer für die Pizza-Aktion und auch für unser „normales“ Unterstützungsprogramm „Reussbühl hilft!„. Neue Helfer*innen finden hier auf der Webseite alle Infos zum Mitmachen und um sich zu melden. Helfer*innen gesucht weiterlesen →
Zuerst noch etwas in eigener Sache: Wir werden öfters ungläubig gefragt, was die Nachbarschaftshilfe kostet. Wir sind gar nicht auf die Idee gekommen, dazu etwas im Voraus zu sagen. Weil es für uns selbstverständlich ist: Natürlich ist unser Engagement kostenlos. Dafür danken wir auch den freiwilligen Helfer*innen. Und wir versprechen ein Helferessen als Dankeschön, wenn das wieder möglich ist.
Es werden ständig neue Angebote geschaffen, auch für KMUs. Wir empfehlen, dies Aktivitäten zu unterstützen:
Wir sind Luzern
Das Konzept von Wir sind Luzern sieht vor, dass man heute Gutscheine von Luzerner Läden und Restaurants kaufen, die eingelöst werden können, wenn die Betriebe wieder geöffnet sind. So kann man über die schwierige Phase der Schliessung hinweg helfen.
«Solidarität City Luzern»
Die City Vereinigung Luzern hat die Plattform «Solidarität City Luzern» (https://support.city-luzern.ch) eingerichtet. Sie kann von Geschäftsmitgliedern (Detailhandel, Restaurants, Dienstleistungen usw.) kostenlos genutzt werden. Anmelden können sich interessierte Geschäfte mit diesem Link: https://www.city-luzern.ch/solidaritaet.
Aktuell sind aus Reussbühl das Don Carlos und Emma’s Bäckerei (mit Filiale Staldenhöhe) auf der Plattform vertreten.
Die Migros bietet zusammen mit Pro Senectute einen kostenlosen Heimlieferservice für Lebensmittel für Risikogruppen an. Gesucht werden hier Personen aus der Nicht-Risikogruppe sich als Bringer über die Amigos-App zu registrieren (https://migros.group/uqi).
Challenge zur Tandem-Hilfe
Bei unserer kleinen Challenge für Tandem-Illustrationen zeigen wir euch heute den Beitrag von Janina Ebnöther von der Werbeagentur Redchili. Herzlichen Dank für diesen gelungenen Beitrag!
Unsere Aktion „Reussbühl hilft! Aber sicher!“ ist sehr erfolgreich angelaufen. Stand heute, 24. März: es haben sich 49 Helfer*innen gemeldet, bereits 20 Unterstützungen wurden vermittelt. Seit dem Aufruf des Stadtrats von heute, dass Ü-65 wirklich zu Hause bleiben sollen, haben sich Personen gemeldet, die bisher die Einkäufe noch selbst erledigt haben. Und die Rückmeldungen der Reussbühler*innen ist sehr ermutigend. Der Einsatz der Helfer*innen wird enorm geschätzt.
Wir erwarten eine weitere Zunahme der Hilfegesuche und benötigen entsprechend auch noch mehr Helfer*innen. Hier stehts, wies geht. Wir stehen in Kontakt mit der Stadt und anderen Organisationen (Spitex, Vicino), so dass wir uns gegenseitig aushelfen können, wenn die Nachfrage zunimmt.
Noch ein Hinweis: auf dem in alle Haushalte verteilten Infoflyer ist die Telefonnummer von Werni falsch angegeben. Auf der Homepage ist sie aktualisiert. Man darf sich also auch bei Werni melden!
Wir haben dazu aufgerufen, die Illustration zur Tandem-Hilfe professionell zu gestalten. Und tatsächlich haben wir bereits zwei Vorschläge erhalten, die wir hier gerne mit euch teilen wollen:
Fabrizio schreibt auf LinkedIn: „Heute habe ich die erste wunderschöne Arbeit betreffend der Tandem Hilfe erhalten. Ich danke von ganzem Herzen Robert Fritze und seinem Team! Haltet euch bitte an die Tandem-Regeln so schützen wir uns alle noch besser.“
Der zweite Vorschlag von Janina Ebnöther folgt morgen…
Wir danken ganz herzlich für die enorme Hilfsbereitschaft, die wir schon in den ersten Tagen unserer Aktion „Reussbühl hilft! aber sicher!“ erfahren haben. Am Freitag war die Info in den Briefkästen, am Sonntagabend zählen wir bereits 40 Helfer*innen! Das ist sensationell! Wir haben mittlerweile 8 Anfragen für Unterstützung erfolgreich vermitteln können. Und wir haben zahlreiche positive Rückmeldungen von Menschen erhalten, die sich für das Angebot bedankt haben, es zumindest aber im Moment noch nicht in Anspruch nehmen müssen.
Genau so hatten wir vom Quartierverein uns das auch vorgestellt. Wir wollen das Gefühl vermitteln, dass wir in Reussbühl von der Gemeinschaft getragen und gehalten werden. Niemand wird fallengelassen, niemand muss einsam sein – trotz eingeschränkter Bewegungsmöglichkeit. Und damit wollen wir ein Zeichen setzen und Ängste abbauen. Denn wir sind überzeugt, dass dies einen wichtigen Beitrag zu unserer Gesundheit leistet.
Wir hören oft, eine Krise sei auch eine Chance. Sie ist es, wenn wir die Krise zum Anlass nehmen, Positives zu bewirken. Die gelebte Solidarität schlummerte schon, doch durch die akute Krise wurde sie geweckt. Wer erinnert sich daran, dass der Quartierverein gleich zu Beginn seiner Gründung (etwa vor 12-13 Jahren) eine Aktion im Bereich Nachbarschaftshilfe plante? Wir haben einiges unternommen, um Angebote (Zeit schenken) und Bedarf (Zeit in Anspruch nehmen) zu schaffen. Man fand die Aktion allgemein ganz gut, aber die Zeit war offenbar noch nicht reif. Und heute stösst diese Idee der gelebten Solidarität auf fruchtbaren Boden.
Wir nehmen weiterhin Hilfeangebote und Unterstützungswünsche entgegen und vermitteln die ersteren an die zweiten (mehr dazu auf der Homepage). Es dürfen sich auch Familien, Alleinerziehende, HomeOffice-Worker und alle anderen melden, die Unterstützung gebrauchen können. Dafür sind wir ja da!
Der Quartierverein wünscht allen einen guten Wochenstart. Und bleiben Sie zuversichtlich. Tun Sie sich was Gutes! Bliiibed gsund!
Die Stadt Luzern empfiehlt dringend, beim Helfen darauf zu achten, dass die Vorsichtsmassnahmen eingehalten werden. Neben dem persönlichen Verhalten (Händewaschen, Abstandhalten) gehört auch das Prinzip der Tandem-Hilfe dazu: Jede Helferin/jeder Helfer kümmert sich nur um eine Person, bzw. Haushalt. Dazu hat der Sicherheitsmanager der Stadt Luzern eine Skizze gemacht.
Wir rufen nun dazu auf, diese Skizze professionell und attraktiv umzusetzen. Beiträge werden hier veröffentlicht. Besten Dank!