20 interessierte Mitglieder vom QV Reussbühl trafen sich am 27. November 2025 vor der Zentral- und Hochschulbibliothek (ZHB). Unter der fachkundigen und kompetenten Führung von Nicole Casty und Michelle Wenger durften wir die Bibliothek vor und hinter den Kulissen erkunden. Wir hatten Einblicke vom Keller (Buchbinderei etc.) bis ins Obergeschoss (Büroräume etc.).
Aus der Geschichte:
Die Zentral- und Hochschulbibliothek Luzern (ZHB) entstand 1951 aus dem Zusammenschluss der Bürgerbibliothek (gegründet 1812) und der Kantonsbibliothek (gegründet 1832). Infolge des stetigen Wachstums der Bestände wurden die beiden Bibliotheken unter einem Dach vereint, um ihre räumlichen Grenzen zu überwinden. 1998 fusionierte die Zentralbibliothek mit der Bibliothek der damaligen Fachhochschule Luzern zur heutigen Zentral- und Hochschulbibliothek.
2017-2019: Durchführung der Sanierung und des Umbaus:
Ziele des Umbaus: Äusserlich detailgetreue Sanierung des Gebäudes. Innerlich deutliche Modernisierung für einen zeitgemässen Bibliotheksbetrieb. Erhalt des historischen Charmes und der Eigenart des Gebäudes aus den 1950er-Jahren.
2019 wurde die ZHB nach der Sanierung wiedereröffnet.
Nach der spannenden Führung offerierte der QV Reussbühl einen Apéro im Bistro.
Mit dem 20. Abendtisch schliessen Maya Tonella und Werner Haas ihr Engagement „Abendtisch“ im Rahmen der Integrationsarbeit Reussbühl ab. NachfolgerInnen wären gerne gesehen, Unterstützung sicher!
Seit Oktober 2019 organisierten die beiden in 7 Jahren 20 Abendtische, vier pro Jahr (Ausnahme Covidzeit). Der erste Abendtisch war im Pfadihaus in Reussbühl, alle weiteren im Christlichen Zentrum Zollhaus, kurz CZZ, am Seetalplatz. 30 Köchinnen und Köche aus 20 Ländern waren am Werk, von Sri Lanka oder Afghanistan im Osten bis Portugal und Kuba im Westen, von Schweden und Bayern im Norden bis Bosnien und Äthiopien im Süden. Selbst die Schweiz fehlte nicht! Ihnen zur Seite standen 33 Helferinnen und Helfer mit 141 Einsätzen. 1106 Gäste fanden den Weg zu den Reussbühler Abendtischen, davon waren 272 Flüchtlinge. Kinder waren immer gern gesehen! Im Schnitt wurde für 65 Menschen gekocht. Der Gewinn von insgesamt Fr. 6057.45 floss vollumfänglich in die Integrationsarbeit in Reussbühl.
Die beiden Organisatoren der Abendtische bedanken sich herzlichst bei Matthias Donzé, Leiter Zentrale Dienste vom CZZ, bei den Hauswarten Küffer Ernst und Raymann Andi für die tolle Zusammenarbeit sowie deren Unterstützung, allen Köchinnen und Köchen für ihren Mut, für so viele Gäste zu kochen (Rekord 91), ihren Helferinnen und Helfern, die sich auch durch lange Arbeitseinsätze nicht abschrecken liessen (Rekord 14h Sri Lanka) und für die keine Arbeit zu Schade war, und natürlich all ihren Gästen.
Dank gebührt auch Sarah Hamerich von der Stadt Luzern, die durch einen finanziellen Zustupf ab 2022 die Einladung von Flüchtlingen ermöglichte.
Irakischer Abend
Am 29. Oktober 2025, 19.00h, war also (vorläufig) der letzte Reussbühler Abendtisch. 80 Gäste fanden den Weg ins CZZ. Sajideh Al Khazraji verwöhnte sie mit einem Gericht aus ihrer irakischen Heimat. Ihr gewähltes Menü: Irakischer Salat (Gurken, Tomaten, Zwiebeln), Bamia (Rindfleisch, Okra, ein Gemüse, und Tomaten), Safran-Reis und Kuchen mit Vanilleeis. Das Essen war wie immer lecker und wurde gelobt; die Köchin, die Helferinnen und Helfer sowie die Organisatorin/der Organisator wurden herzlich beklatscht. Manch eine, manch einer bedauert das Verschwinden des stets toll gewesenen Anlasses!
Wie jedes Jahr trafen sich die Quartierbewohnerinnen und -bewohner am ersten möglichen Sonntag im Monat Januar zum Neujahrsapéro. Dieses Jahr fanden rund 50 Erwachsene und 7 Kinder den Weg zum Schulhaus Staffeln bei kalten Temperaturen und trockenem Wetter.
Mit einem heissen Orangenpunsch oder einem Jagertee wurde aufs neue Jahr angestossen, dazu konnten Brötchen vom Königskuchen verspeist werden – dieses Jahr allerdings ohne Königswahl. An den Stehtischchen wurde geplaudert und die letzten Neuigkeiten wurden ausgetauscht. Es herrschte eine freundliche und angenehme Atmosphäre. Wie stets!
Der Vorstand wird sich nächstens mit der Zukunft der Vereinsanlässe befassen (Hintergrund: Bericht zur partizipativen Jahresplanung). Wichtig ist uns, dass es eine Nachfrage aus dem Quartier gibt und dass sich Mitglieder bei der Organisation und Durchführung engagieren. Dies gilt auch für den Neujahrsapéro. Wäre das was für dich? Der Vorstand unterstützt dich/euch natürlich bei der Umsetzung.
Ein grosser Dank gebührt dem Hauswart Daniel Banz, der extra aus seinem Frei zum Schulhaus kam, um uns den Zugang zu den Räumlichkeiten zu ermöglichen.
Am 6. November 2025 trafen sich rund 30 engagierte Bewohnerinnen und Bewohner von Reussbühl, um gemeinsam Ideen für das kommende Vereinsjahr zu entwickeln. Der Quartierverein lud zu einem partizipativen Planungsworkshop ein – einer «Ideen- und Ressourcenbörse», bei der alle Anwesenden ihre Vorschläge einbringen und Verantwortung übernehmen konnten. Unterstützt wurden wir dabei vom Team der Quartierarbeit Luzern (Boris, Shanu, Miriam, Maurus). Boris Pulfer führte als Moderator kompetent und locker durch die Veranstaltung.
Gemeinsam gestalten – mit Herz und Initiative
Nach einer kurzen Einführung ins Thema Partizipation und die Ziele der Veranstaltung durch Ruedi ging es in den Workshop. In einer lebendigen Atmosphäre sammelten die Teilnehmenden zahlreiche Ideen für Aktivitäten, Begegnungen und Projekte im Quartier. In einem zweiten Schritt konnte man sich eintragen, ob man bei der Umsetzung den Lead übernehmen (rote Schrift) oder sich unterstützend beteiligen möchte (grüne Schrift). So entstand eine eindrückliche Sammlung von konkreten Vorhaben – getragen von der Vielfalt und Kreativität der Reussbühler Bevölkerung.
Eine Vielfalt an Ideen – und viel Engagement
So kamen – sage und schreibe – 22 Vorschläge zusammen, für die jemand den aktiven Part bei der Umsetzung übernehmen möchte. Das Spektrum der Vorschläge ist breit – von einer Fötzelete (Aufräumaktion) über Brotbacken, Brettspielabend, Jassen, Literaturclub, Tanzabend bis zum Bäume pflanzen oder IT-Support für ältere Menschen. Mehrfach wurden reale oder virtuelle Börsen vorgeschlagen (für kleinere Jobs, Unterstützungsangebote etc.). Viele weitere Personen erklärten ihre Bereitschaft, bei Projekten mitzuwirken. Die grosse Vielfalt an Unterstützungsangeboten zeigt, wie stark das Engagement im Quartier verankert ist.
Ein starkes Zeichen für gelebte Nachbarschaft
Der Workshop machte deutlich, wie viel Potenzial im Miteinander steckt. Dank der vielen engagierten Freiwilligen darf sich Reussbühl auf ein buntes, lebendiges Jahr 2026 freuen – mit Begegnungen, gemeinsamer Verantwortung und neuen Impulsen für das Quartierleben.
Wie geht es weiter?
Der Vorstand wird die Ergebnisse auswerten und dann anfangs 2026 mit den Initianten Kontakt aufnehmen. Einige Projekte brauchen die Unterstützung und auch ein Budget, das der Vorstand dann auf die MV 2026 vorbereiten wird. Die Liste der Projekte werden wir in geeigneter Weise veröffentlichen, so dass man sich auch nachträglich noch für die Mitarbeit melden kann.
Der Ansatz der partizipativen Jahresplanung war für uns ein Experiment, um aus alten Rollen herauszukommen und die Quartierbevölkerung aktiver in die Planung und Umsetzung von Aktivitäten einzubeziehen. Wir können sagen, dass das Experiment geglückt ist und dass wir ziemlich sicher eine zweite Auflage in einem Jahr durchführen werden.
Ein herzliches Dankeschön an alle, die dabei waren und sich eingebracht haben. Ein spezieller Dank geht ans Team der Quartierarbeit Luzern!
Liebe Freundinnen und Freunde des Abendtischs Reussbühl
Liebe Gäste aus nah und fern
Wir feiern ein Jubiläum!
Herzliche Einladung zu unserem 20. Abendtisch. Verwöhnt werden wir von Sajideh Al Khazraji mit einem Gericht aus ihrer irakischen Heimat.
Mittwoch, 29. Oktober 2025 / 19.00 Uhr
Im CZZ (Christliches Zentrum Zollhaus, Zollhausstrasse 5, Luzern)
Kosten: CHF 15.00 (Kinder ab 7 Jahren CHF 7.00) exkl. Getränke
Mit Kulturlegi CHF 7.00 Erwachsene, CHF 2.00 Kinder
Kinder sind gerne gesehen! Bitte Spielsachen und Malibüchli mit Farbstiften mitbringen.
Wir danken für die Anmeldung bis zum 22. Oktober 2025. Bitte angeben, wenn vegetarisch gewünscht. info@qv-reussbuehl.ch
Menü
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Arabischer Salat
(Gurken, Tomaten, Zwiebeln)
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Bamia
(Rindfleisch, Okra, Tomaten)
dazu Reis mit Safran
vegetarisch
ohne Fleisch
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Kuchen und Glacé
Am Mittwoch, 29. Oktober feiern wir den 20sten Abendtisch. Er ist einerseits ein Jubiläum, das wir feiern wollen, aber auch ein Abschied. Mit diesem Jubiläum nimmt das „Projekt Abendtisch“ für uns, Maya und Werni, seinen Abschluss.
Ob der Abendtisch Reussbühl irgendwie weitergeführt wird, steht noch in den Sternen. Gesucht ist eine Person oder eine Gruppe, die das Projekt „Abendtisch“ über das Jahr 2025 am Leben erhalten will. Der Raum ist versprochen, Unterstützung wäre selbstverständlich.
Der Quartierverein Reussbühl lädt alle interessierten Quartierbewohner*innen zu unserer Zukunftswerkstatt ein. Wir wollen gemeinsam mit euch diskutieren, was unser Quartier braucht und welche Aktivitäten des Vereins zu einem noch lebenswerteren Quartier beitragen können. Und welchen Beitrag ihr dazu leisten könnt.
Wann? Donnerstag, 6. November 18-21 Uhr
Wo? Schulhaus Staffeln, Aula
Wer? Alle interessierten Quartierbewohner*innen
Moderiert wird der Anlass von der Quartierarbeit Reussbühl.
Nach getaner Arbeit werden wir Gelegenheit haben, uns bei Speis und Trank noch weiter auszutauschen.
Wir bieten eine Kinderbetreuung an.
Unser Ziel ist es, gemeinsam das Jahresprogramm 2026 zu entwickeln. Dabei besprechen wir sowohl bestehende Anlässe wie auch neue Ideen. Und wir möchten die Quartierbewohner*innen bei der Umsetzung einbeziehen.
Hast du eine Idee? Suchst du für die Umsetzung Mitspieler*innen? Möchtest du die Zukunft des Quartiers aktiv mitgestalten?
Dann ist die Zukunftswerkstatt DIE Gelegenheit!
Wir freuen uns auf viele bekannte und noch unbekannte Gesichter.
Herzlichst, der Vorstand des Quartierverein Reussbühl
Der französische Abend vom vergangenen Mittwoch, 25. Juni, sprengte das Übliche. Unser Gastkoch, Edwin Felber, startete bereits um 10 Uhr, … ganz alleine.! Als wir wie abgemacht um 13.30h aufkreuzten, fanden wir die Türe verschlossen vor. Kleine Aufregung! Schnell war der Schlüssel organisiert. Als wir die Küche betraten, fanden wir zu unserer Überraschung Edwin am Kochen. Erleichterung! Er hatte uns in seiner Arbeit ganz vergessen, einzulassen. Nun krempelten auch wir unsere Ärmel hoch.
Tische mussten aufgestellt und Stühle dazu gestellt werden. Auf die Tische kamen Tischsets in den Farben blau-weiss-rot 🇫🇷 , Teller Gläser und Besteck. Eine Frankreichkarte wurde an die Wand geklebt. Anschliessend ging es in die Küche. Das Menü „Salade Niçoise, Coq au vin mit frischem Kartoffelstock und einem Ratatouille und zum Nachtisch eine Crêpe Suzette“ erwies sich als gute Wahl und war ein echter Aufsteller. Es gab auch viel zu tun. Unser Anlass wurde von über 60 Gästen beehrt. Danke!
Das Sommerfest 2025 ging bei sehr gutem Wetter über die Bühne. Allerdings waren es deutlich weniger Besucher*innen, welche sich bei Pasta und Grilladen, kühlen Getränken beim Schulhaus Staffeln einfanden. Das Programm war fast wie immer – mit einem Plauschparcours des TV Reussbühl und mit der Pfadi Nölliturm, dem Kinderschminken des Vereins Prostir. Wobei im Vergleich zu den letzten Jahren weniger Kinder mitmachten. Zusätzlich präsentierte Velociped Cargo-E-Bikes und lud ein sie auszuprobieren. Wer wollte, konnte einen Service bei seinem Fahrrad durchführen lassen. Als Überraschung begleitete das „Duo Zweh“ – mit unserem Vorstandsmitglied Werner Haas – den Apéro.
Wer dabei war, hat es genossen – und sagt es hoffentlich weiter. Obschon wir eher zurückhaltend Fleisch und Wurst bestellten, blieb eine ganze Menge übrig. Wir haben dafür eine Lösung gefunden und diese der Gassenküche gespendet.
Und wer Ideen für eine Weiterentwicklung des Sommerfests hat, ist herzlich eingeladen, diese am 6. November an der Zukunftswerkstatt des Quartiervereins einzubringen.
Ein herzlicher Dank geht an die vielen Helferinnen und Helfer aus dem Quartier und von den beteiligten Vereinen. Und besonders auch den fleissigen Kuchenbäcker*innen. Die feinen Kuchen gingen weg „wie warme Weggli“.
Am 16.4. haben wir auch dieses Jahr – wie gewohnt am Mittwochnachmittag vor dem Osterwochenende – einen wunderschönen Anlass mit ca. 70 Kindern erlebt!
Um 14 Uhr durften Kinder von der 4.-6. Klasse auf dem Gelände rund ums Crazy House Schokohasen suchen.
Während dieser Zeit waren die Kinder bis zur 3. Klasse in der Bibliothek kreativ. Unglaublich ausdauernd, einfallsreich und mit ganz viel Ruhe, wurden Ostereier ausgemalt und ausgeschnitten. Zusammen ergaben diese am Ende eine lange, wunderschöne bunte Ostergirlande. Wer diese bewundern möchte, kommt am besten selbst in der Bibliothek vorbei!
Zum Abschluss gab es Teighasen und Sirup für alle im Crazy House.
Die teilnehmenden Kinder nach Alter aufzuteilen, bewährt sich und ermöglicht vor allem den jüngeren Kindern, in ihrem Tempo und nach ihren Möglichkeiten am Anlass teilzunehmen.
Bei allen Beteiligten, die diesen Anlass mit organisieren, durchführen und dadurch ermöglichen, möchten wir uns herzlich bedanken: DANKE an die Bibliothek Ruopigen, die Quartierarbeit Reussbühl und die Frauengemeinschaft Reussbühl!