Tempo 30 in Reussbühl

Ein langjähriger Wunsch des Quartiervereins geht in Erfüllung: Die Stadt Luzern führt in Reussbühl im Gebiet Hauptstrasse-Täschmattstrasse-Rothenring Tempo 30 ein. In einer Anwohnerinformation schreibt das Tiefbauamt der Stadt Luzern:

Dank der Umgestaltung des Seetalplatzes konnte die Hauptstrasse in Reussbühl zu einer Quartierstrasse umgenutzt werden. Der Hauptverkehr wird neu über die verlängerte Rothenstrasse geführt. Die Hauptstrasse ist nur noch für den Bus sowie für den Fuss- und Veloverkehr durchgängig offen. Zudem dient sie den Anwohnenden als Zufahrt zu ihren Liegenschaften. Die neue Situation und die Aussicht, dass Reussbühl in den nächsten Jahren mit neuen Bebauungen zu einem lebendigen Wohnquartier wird, veranlasst die Stadt Luzern, in Reussbühl Tempo 30 einzuführen. Dadurch wird die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmenden erhöht. Die Temporeduktion erhöht nicht nur die Aufmerksamkeit der Fahrzeuglenkenden, sondern erweitert auch deren Sichtfeld. Zudem fördert eine Tempo-30-Zone die Koexistenz der verschiedenen Verkehrsteilnehmenden. Mit Tempo 30 wird die Wohn- und Aufenthaltsqualität gesteigert und die Lärmbelastung reduziert.

Start:        ab 5. März 2018
Ende:        ~ 20. März 2018 (falls das Wetter mitspielt)
Arbeiten: Installation 4 Signal-Stelen und verschiedene Markierungsarbeiten

Die Arbeiten beginnen voraussichtlich ab dem 5. März und dauern in Abhängigkeit der Witterung maximal zwei Wochen. Für die Markierung des Mehrzweckstreifens auf der Hauptstrasse ist eine gewisse Aussentemperatur notwendig. Je nach Witterung wird der Mehrzweckstreifen später umgesetzt. Mit grösseren Verkehrsbehinderungen und Lärmbelastungen ist nicht zu rechnen.

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Infobox: Häufig gestellte Fragen zu Tempo 30

Was ist eine Tempo-30-Zone?
Bei einer Tempo-30-Zone erfolgt aufgrund von übermässigen Umweltbelastungen und/oder Verkehrssicherheitsdefiziten die Herabsetzung der Regelgeschwindigkeit von 50 km/h auf 30 km/h. In einer Tempo-30-Zone wird das Miteinander von motori- siertem Verkehr, Veloverkehr und Fussverkehr grossgeschrieben. Gegenseitige Rücksichtnahme und eine besondere Aufmerksamkeit sind noch mehr als auf anderen Strassenabschnitten Pflicht.

Was ist ein Mehrzweckstreifen?
Ein Mehrzweckstreifen befindet sich in der Mitte der Strasse und darf in der Regel von allen Verkehrsteilnehmern für Abbiegemanöver oder zum Queren der Strasse benutzt werden. In der Hauptstrasse wird der 1.50m breite Mehrzweckstreifen mit einer sandgelben Oberflächenmarkierung ausgeführt.

Weshalb gibt es keine Fussgängerstreifen?
Wie in Begegnungszonen sind Fussgängerstreifen in Tempo-30-Zonen grundsätzlich unzulässig. Dank den geringen Verkehrszahlen, der tiefen Fahrgeschwindigkeit und der gegenseitigen Rücksichtnahme soll das Queren an jeder Stelle sicher möglich sein. Für unsichere oder ungeübte Fussgänger (z. B. Kinder) stehen speziell gesicherte Querungsstellen zur Verfügung. Das Weglassen der Fussgängerstreifen wirkt sich nicht negativ auf die Verkehrssicherheit aus. Wichtig ist eine nachhaltig tiefe Geschwindigkeit und gute Querungsstellen.

Wer hat Vortritt?
Die Vortrittsverhältnisse in Tempo-30-Zonen sind nicht eindeutig geregelt. Folgende vier Verhaltensregeln gelten:

  • Vorsichtig und rücksichtsvoll fahren
  • Anhalten, wenn Fussgänger darauf warten, die Fahrbahn zu überqueren
  • Besondere Vorsicht gegenüber Kindern und unsicheren Verkehrsteilnehmern
  • Fussgänger halten sich an die Regel «warte – luege – lose – laufe»

Weitere Auskünfte erteilen Ihnen:

Stadt Luzern, Tiefbauamt
Milena Scherer, Mobilität
Telefon: 041 208 85 95
E-Mail: milena.scherer@stadtluzern.ch

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