Mitreden bei der Quartierentwicklung in Reussbühl

Wie angekündigt, fand am 23. Januar 2018 abends im Restaurant Don Carlos das Quartiergespräch der Stadt Luzern zum Entwurf des neuen Raumentwicklungskonzepts statt. Die Quartiergespräche sind ein zentrales Element der Mitwirkung – und rund 40 Bewohnerinnen und Bewohner von Reussbühl, von Littau und des Quartiers BaBel nutzten die Gelegenheit. Die Vertreterinnen der Stadtplanung erläuterten zunächst die Grundideen hinter dem Raumentwicklungskonzept. Danach war Gelegenheit, sich an verschiedenen Tischen zu den drängenden Fragen in der Stadtregion zu äussern.

Bei einigen Anwesenden war dieser Teil der Veranstaltung eine Art Déjà-vu, da der Quartierverein schon 2011 zusammen mit der Stadtplanung eine Zukunftswerkstatt zu den aktuellen Themen veranstaltet hatte – und einige der damals genannten Themen sind auch heute noch aktuell. Der Blick auf die Unterlagen von damals zeigen aber auch, dass einige der Anliegen von 2011 mittlerweile umgesetzt sind. Das gilt vor allem für die Entwicklung rund um den Seetalplatz und den Reusszopf. 2011 wurde zum Beispiel ein Flussbad mit leichtem Einstieg als Idee erwähnt oder eine Aufwertung des Reusszopfs…

Zurück zum Workshop 2018. Am Tisch des Schreibenden wurden als Punkte mit Verbesserungspotential genannt: Fluglärm (, der von der Stadt ignoriert wird), ÖV-Verbindungen im Gebiet Heiterweid/Eichenstrasse (ein Dauerbrenner), fehlender Raum für Veranstaltungen oder die mangelhafte Aufenthaltsqualität im Ruopigen. Bemängelt wurde auch die Abwanderung von Banken und der Post, denn Ruopigen braucht attraktive Einkaufsmöglichkeiten und Dienstleistungen. An positiven Punkten wurden erwähnt: das Potential des Ruopigenplatzes als Begegnungsort (mit der Bibliothek und den Läden), die Naherholungsmöglichkeiten (Badi, Zimmeregg, Rothenwald, Nordpol), die kurzen Wege im Gebiet Ruopigen und die Sicherheit.

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Die Rückmeldungen werden von den Mitarbeitenden der Stadtplanung ausgewertet und bei der weiteren Arbeit am Raumplanungskonzept verwendet. Zum Schluss der Veranstaltung fasste Stadtrat Martin Merki die Ergebnisse zusammen und lobte zusammen mit Stadträtin Manuela Jost die konstruktive Zusammenarbeit und die gute Stimmung in Reussbühl. Das nehmen wir gerne an und freuen uns auf weitere Möglichkeiten, uns konstruktiv einzubringen. Zum Beispiel bei der geplanten Aufwertung des Ruopigens oder bei einem neuen Quartierzentrum in Reussbühl Dorf.

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