Infoveranstaltung ÖV

Für einen vollen Saal im Obermättli sorgte die Infoveranstaltung zum Thema Öffentlicher Verkehr in Reussbühl, zu der die Abendgesellschaft und der Quartierverein gemeinsam eingeladen hatten. Rund 140 Personen verfolgten die Ausführungen von Daniel Heer, Projektleiter Angebot des VVL, zu den Änderungen im ÖV-Angebot ab Dezember (mehr dazu: neue ÖV-Angebote) sowie dem Ausblick auf künftige Verbesserungen. Im Anschluss daran stellten sich Daniel Heer sowie Roland Koch vom Tiefbauamt der Stadt Luzern den Fragen und Anliegen des Publikums. Ruhig und kompetent beantworteten sie die Fragen und notierten sich die Anliegen.

Aus Sicht des Quartiervereins war beeindruckend, wie die beiden Vertreter von Stadt und Verkehrsverbund die zum Teil kritischen Anliegen ruhig und wohlwollend aufnahmen. Es wurde eine sehr schöne Mitsprachemöglichkeit geboten.

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Zwei Themen sorgen bei den Reussbühlern für besonders heftige Diskussionen: die fehlende Direktverbindung des Quartiers Ruopigen zum Bahnhof Luzern. Ein Klassiker aus Reussbühler Sicht ist zudem die fehlende Anbindung des Quartiers Heiterweid/Waldstrasse an das ÖV-Netz. Es wurde berichtet, dass getestet wurde, ob das Quartier mit Gelenkbussen befahren werden könne und wo Haltestellen möglich wären. Die  Test waren so weit erfolgreich, dass nun die Verlängerung der Linie 46 vom Bahnhof Emmenbrücke  Süd nach Frohburg ins Auge gefasst wird. Diese würde dann zum Kreisel Staffeln und anschliessend eine Runde durch Eichenstrasse-Waldstrasse durchs Quartier führen. Eine Lösung, die der Quartierverein sehr begrüsst, die aber noch an der Finanzierungsfrage scheiterte.

Eine Alternative dazu wurde ebenfalls diskutiert: von Ruopigenhöhe mit einem neuen Durchstich Richtung Friedhof und dann über die Waldstrasse zum Staffelnkreisel. Doch dazu wäre eine neue kurze Strassenverbindung nötig, und die Planer rechnen mit Widerstand der Anwohnerinnen und Anwohner gegen eine solche Buslinie durch eine Grünanlage.

Noch eine Idee wurde angesprochen: im Rahmen des Bebauungsplans für die Lindenstrasse wird die Option eines Schräglifts von der Lindenstrasse in die Heiterweid offen gehalten.

Es wurden zahlreiche weitere Anliegen besprochen, die oft mit zu kanppen oder ungünstigen Umsteigemöglichkeiten zu tun hatten. Die Veranstaltung schlossen Rico de Bona und Fabrizio Laneve mit dem Hinweis, dass man sich mit Anliegen an den Quartierverein oder an die Abendgesellschaft wenden kann. Danach luden die beiden Vereine zum Apéro, bei dem die Diskussionen weitergeführt wurden.

 

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